Vertrauen in Code und KI: EXP bei der Java User Group München
Aamin Dev und Markus Herhoffer zeigten, wie sich LLM-Antworten messbar prüfen und Abhängigkeiten über den gesamten Lebenszyklus einer Anwendung überwachen lassen
Was steckt in unserer Software, und können wir den Antworten unserer KI vertrauen? Mit diesen beiden Fragen waren unsere Kollegen Aamin Dev und Markus Herhoffer am 27. Juli 2026 zu Gast bei der Java User Group München.
Rage4J: LLM-Antworten messbar prüfen
In seinem Vortrag „Nichtdeterminismus deterministisch determinieren“ zeigte Aamin Dev, wie Rage4J das Testen von LLMs mit wissenschaftlich fundierten Qualitätsmetriken in die Java-Welt bringt. Statt Antworten nur stichprobenartig zu beurteilen, werden sie damit systematisch bewertet und Änderungen an Modellen oder Prompts nachvollziehbar überprüfbar, so wie es Entwicklungsteams von klassischen Tests kennen.
CycloneDX und Dependency-Track: Transparenz über den Lebenszyklus
Markus Herhoffer erläuterte unter dem Titel „CVEs und Chaos in unserer Supply Chain“, wie sich mit CycloneDX und OWASP Dependency-Track Abhängigkeiten, Schwachstellen und Lizenzrisiken über den gesamten Lebenszyklus einer Anwendung überwachen lassen. Eine gepflegte Software Bill of Materials macht sichtbar, was tatsächlich in einer Anwendung steckt, und zwar nicht nur einmalig zum Release, sondern dauerhaft im Betrieb.
Zwei Themen, ein gemeinsames Ziel
So unterschiedlich die beiden Vorträge waren, sie verfolgen dasselbe Ziel: mehr Transparenz, Verlässlichkeit und Sicherheit in modernen Java-Anwendungen. Genau diese Prinzipien liegen auch unserer Arbeit an der Agentic Twin Plattform zugrunde, in der KI-Ergebnisse überprüfbar bleiben müssen, um in industriellen Prozessen tragfähig zu sein.
Vielen Dank an die JUGM und die Münchner Java-Community für den gelungenen Abend und die vielen guten Gespräche.
